Uwe Schigowski

 

Geboren 1955 in Dortmund

 

2010 - 2014  Studium für Malerei und Grafikdesign am IBKK - Bochum

2014             Absolvent der Meisterklasse Prof. Dr. Phil. Qi Yang

 

"Es ist im Malen etwas Unendliches.

In den Farben sind verborgene Dinge von Harmonie und Kontrast.

Dinge, die durch sich selber wirken und die man durch kein anderes Medium ausdrücken kann."

 

Vincent van Goghs philosophische Betrachtung spiegelt sich in Uwe Schigowskis Bildern auf beeindruckende Art und Weise wieder.

 

Thematisch entstanden in seinen abstrakten Arbeiten fantastische, surreal anmutende Motive von energetischer Leuchtkraft und beeindruckender Intensität.

 

Durch seine aufwendige mehrschichtige Öllasurtechnik, die er ebenfalls in seiner neuen Stilrichtung, dem Hyperrealismus, anwendet, erreicht er eindrucksvolle farb- und kontrastreiche Tiefenräume. 

 

In seinen industriellen Motiven aus dem Bereich der Stahlindustrie und des Bergbaus vermittelt er eine Symbiose zwischen Realismus und Abstraktion voller Dynamik und Lebhaftigkeit.

 

2016 - Der Weg zum Hyperrealismus

 

Unabhängig von der modernen Malerei faszinierten ihn seit jeher die beeindruckenden realistischen Werke der alten, vor allem niederländischen, Meister.

Maler wie Willem Kalf, Adriaen van Utrecht, Pieter Claesz, Jan Davidsz de Heem uvm. hinterließen bei ihm mit ihren fantastischen Arbeiten einen tiefen und bleibenden Eindruck.

 

Im Rahmen seiner Ausstellung in New York 2016, wo er mit den Arbeiten der Vertreter der Pop Art und dem amerikanischen Hyperrealismus (u.a. Charles Bell, Richard Estes, Mel Ramos usw.) konfrontiert wurde, manifestierte er seine Entscheidung, sich endgültig dem Hyperrealismus zuzuwenden.

 

Das Malen großer moderner Stillleben von Alltagsgegenständen, wie Glasmurmeln, spiegelnden Gläsern oder anderen Objekten, gehört zu einem seiner Markenzeichen.

 

Er möchte die Realität nicht nur dokumentieren, sondern sie verstärken und überhöhen, indem er Alltagsgegenstände in extremen Proportionen vergrößert, um sie in monatelanger Arbeit mit zahlreichen Lasuren Schicht für Schicht auszuarbeiten, um so zum Kern seines Motives zu gelangen.

 

"Meine Bilder", sagt er, "sollen es dem Betrachter ermöglichen, die Realität neu zu erleben, die Essenz des so alltäglich gewordenen Objekts wieder zu entdecken. Ich möchte meine Arbeiten auf ihre universellen Strukturen in all ihrer Schönheit reduzieren".

 

Uwe Schigowski greift die niederländische Tradition des Stilllebens aus dem 17. Jahrhundert auf, setzt diese aber auf eine eigenwillige, zeitgemäße und moderne Art und Weise um.

 

Er malt seine Stillleben auf großen Leinwandformaten, so dass der Betrachter in das Gemälde förmlich hineingezogen wird, um das Werk bis ins kleinste Detail zu betrachten.

 

Er lebt und arbeitet in Fröndenberg (NRW).

 

Dr. Tobias Schmitz, Kunsthistoriker

 

2010 - 2014 Studies in painting and graphic design at IBKK - Bochum
2014           Graduate of the master class Prof. Dr. Phil. Qi Yang

"There is something infinite in painting".
Colours harbour hidden things of harmony and contrast,
things that are intrinsicallyffective and that cannot be expressed through any other medium.

Vincent van Gogh's philosophical observation is reflected in Uwe Schigowski's paintings in a remarkable way.

In terms of themes , imaginary,almost surreal motifs full of energetic luminosity and remarkable intensity are created in his abstract and informal works.
 
Thanks to his elaborate multi-layer oil glazing technique, which he also uses in his new style, hyperrealism, he achieves impressive depths of color and contrast.

In his industrial motifs from the steel industry and mining, he conveys a symbiosis between realism and abstraction full of dynamism and liveliness.

2016 - The path to hyperrealism

Regardless of modern painting, he has always been fascinated by the impressive realistic works of the old, especially Dutch, masters.

Painters such as Willem Kalf, Adriaen van Utrecht, Pieter Claesz, Jan Davidsz de Heem and many more. made a deep and lasting impression on him with her fantastic work.

As part of his exhibition in New York 2016, where he was confronted with the work of representatives of Pop Art and American hyperrealism (including Charles Bell, Richard Estes, Mel Ramos, etc.), he manifested his decision to finally turn to hyperrealism.

The painting of large modern still lifes of everyday objects, such as glass marbles, reflecting glasses or other objects, is one of his trademarks.

He not only wants to document reality, but to reinforce and exaggerate it by enlarging everyday objects in extreme proportions, in order to elaborate them layer by layer in months of work with numerous glazes, in order to get to the core of his motif.
"My pictures," he says, "should enable the viewer to experience reality anew, to rediscover the essence of the everyday object. I want to reduce my work to its universal structures in all their beauty."

Uwe Schigowski takes up the Dutch tradition of still life from the 17th century, but implements it in an idiosyncratic, contemporary and modern way.

He paints his still lifes on large canvas formats so that the viewer is literally drawn into the painting to look at the work in minute detail.

He lives and works in Fröndenberg /Germany (NRW).

Dr. Tobias Schmitz, art historian